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Die Unterzeichnenden erklären hiermit ihre Mitgliedschaft zu einer neu zu gründenden
Sanitätskolonne für Tailfingen",


so steht es in dem erhalten gebliebenen, vergilbten Dokument, das 19 Bürger anlässlich einer
Versammlung im Gasthaus "Museum" unterschrieben. Damit war am 04. Mai 1932 die
Gründung der Lehrabteilung Tailfingen vollzogen und Dr. med. Kaiser stellte sich als
Kolonnenarzt zur Verfügung. Bereits wenige Wochen später begann für 16 männliche und
4 weibliche Kursteilnehmer der erste Übungsabend in der Lutherschule. Auch einige
Mitglieder des Arbeiter-Samariter-Bundes wechselten zum Roten Kreuz über.

 

  • Juli 1932: Bei der ersten Mitgliederversammlung wird Dr. med. Helff stellvertretender Kolonnenarzt und Mathias Koch zum Kolonnenführer gewählt.
  • August 1933: Ein Jahr lang wurde wöchentlich geübt und gelernt, dann bestanden30 männliche und 18 weibliche Mitglieder hervorragend ihre Aufnahmeprüfung, abgenommen durch den Kommandeur der freiwilligen Sanitätskolonnen Württembergs, General v. Greiff, Ober Medizinalrat Dr. Treudei und Inspektor Zorn. Schwer traf die DRK-Angehörigen der plötzliche Tod ihres ärztlichen Leiters Dr. Kaiser wenige Tage vor der Abschlussprüfung. Noch während des Lehrgangs startete man eine Haus- und Straßensammlung mit gutem Erfolg, der Bez. Verein Balingen und die Stadtverwaltung Tailfingen beteiligten sich mit Spenden und der Grundstock für Ausrüstungsgegenstände. sowie Bekleidung und Verbandstaschen konnte gelegt werden.
  • April 1934: Dr. med. Helff verlässt Tailfingen, die Drs. Karl Klein und Speidei übernehmen die Aufgaben als Kolonnenärzte.
  • Juni 1936: Mathias Koch wurde von Paul Bitzer abgelöst und nach Eugenie Gonserund Margarete Stängle übernahm Frau Hermine Ammann Mai 1937 die Leitung der Frauengruppe. Der hohe Mitgliederstand von 109 Männern und 20 Frauen wird erreicht, durch neue Ortskolonnen in Onstmettingen, Pfeffingen und Bitz.
  • Dezember 1937: Durch das neue Gesetz über das DRK wurden Kolonnen in Bereitschaften umbenannt.
  • Januar 1938: Nach dam Wegzug von Dr. med. SpeideI übernimmt Dr. med. Hans Weisser dessen Aufgaben für drei schwere Jahrzehnte. 1939 begann der zweite Weltkrieg. Fast alle männlichen DRK-Angehörige werden eingezogen oder zum Heeressanitätsdienst eingeteilt. Als einer der ersten Paul Bitzer. An seine Stelle tritt Johannes Metzger aus Onstmettingen. Frau Hermine Ammann mit ihern Helferinnen, unterstützt von Otto Nestle, sichert nun für die Kriegsjahre in beispiellosem Einsatz die Bewältigung der immer größer werdenden Aufgaben, wie die Arbeit im Hilfslazarett, der Evakuiertenbetreuung, Ausbildung von Laienhelferinnen und dem Einsatz beim Fliegerangriff auf Ebingen 1944. 1945 Ende des 2. Weltkriegs. Die Besatzungsmächte verbieten das dem Internationalen Roten Kreuz angehörende Deutsche Rote Kreuz. So wird auch die Bereitschaft Tailfingen aufgelöst.
  • April 1946: Es erfolgt die Gründung der "Gesellschaft für Gesundheitspflege und Kriegsgefangenendienst".
  • Mai 1947: Karl Renz übernimmt die Leitung dieser Gruppe, der sich die aus dem
    Krieg heimgekehrten DRK-Kameraden anschließen.
  • Oktober 1948: Beginn des Neuaufbaus einer DRK-Bereitschaft Tailfingen unter der Leitung von Kar! Renz, Hermine Ammann und Dr. Weisser. Dr. Klein konnte aus Gesundheitsgründen nicht mehr mitarbeiten. In der Bismarkschule bekam man ein Magazin-, in der Christophschule einen Schulungsraum zur Verfügung gestellt.
  • Februar 1951: Mitgliederzahl: 3D Helfer und 16 Helferinnen. Ein großes Verbandszelt wird angeschafft, es erleichtert die Arbeit bei vielen Einsätzen. In diesem Jahr fällt auch die zweckgebundene Sammlung für einen Krankenwagen, dessen Anschaffung mit Unterstützung von Bürgermeister Schöller dann Wirklichkeit wurde.
  • September 1953: der stellv. Bereitschaftsführer Hans Bitzer scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus, seinen Aufgabenbereich übernimmt Josef Gotthold. Zum ersten Mal wurden zwei EH-Lehrgänge für die Bevölkerung abgehalten und eine Großübung der Kreisbereitschaft bestätigte den hohen Ausbildungsstand und die schlagkräftige Einsatzbereitschaft des DRK.
  • 1955: erfolgte der Umzug in größere Räumlichkeiten in der Fröbelschule.
  • September 1957: Feier des 25 jährigen Jubiläums mit Festakt im Lindensaal, Einsatzübung auf der Bauernscheuer und Promenadenkonzert der Stadtkapelle. 
  • April 1958: Auch für die Gesundheit von Karl Renz ist die Belastung der aufopferungsvollen DRK-Arbeit zu groß geworden, Manfred Blaier springt ein.
  • Juni 1959: Emma Ammann übernimmt die Frauengruppe als Bereitschaftsführerin und übt dieses verantwortungsvolle Amt bis heute aus. Nach fast 30-jähriger Mitarbeit zog sich Frau Hermine Ammann aus der Führung zurück.
  • Juni 1962: Aus zeitlichen Gründen stellte Manfred Blaier sein Amt zur Verfügung. Josef Gotthold mit Stellvertreter Karl Bitzer leiten die Geschicke der Bereitschaft weiter. Es erfolgte der Umzug in die Lutherschule.
  • November 1963: Gemeinsame Großübung mit der Feuerwehr
  • Juni 1964: In diesem Jahr erhielten Frau Hermiene Ammann und Dr. Weisser für ihre enormen Leistungen die höchste Auszeichnung des DRK, das "Ehrenzeichen des Roten Kreuzes" bei der Landesversammlung in Eberbach. Erstmals fand ein EH-Lehrgang für Schüler statt.
  • Dezember 1965: Frau Hermine Ammann und Herr Kar! Renz werden zu Ehrenbereitschaftsführern ernannt. Kar! Bitzer übernimmt mit stellvertreter Gottlob Pfau die Bereitschaftsführung. Emma Ammann wird nach Elfriede Schöller, Maria Freyer als Stellvertreterin zur Seite gestellt. Einen überwältigenden Erfolg - bei weitem höchsten Bundesdurchschnitt - erbrachte eine Zivilvermisstenbefragung des DRK-Suchdienstes in Tailfingen.
  • Dezember 1966: Dr. Weisser, Hans Maute und Gottlob Pfau bauten die erste Jugedrotkreuz - Gruppe auf und unter reger Anteilnahme der Bevölkerung fand die erste JRK - Übung des Kreises statt. Die Leitung dieser 16-Köpfigen Gruppe übernahm Hans Maute. Zwei JRK-Angehörige nahmen an einem internationalen Ferienlager teil. Das DRK-Tailfingen verfügt über 3 Schnell- Einsatz-Gruppen in Betrieben.
  • März 1968: Dr. Weisser verlässt aus gesundheitlichen Gründen Tailfingen und hinter lässt eine große Lücke, die Dr. med. Rohwedder für kommende drei Jahre schließt. Die Bereitschaft wird in "Ortsverein Tailfingen" umgeschrieben und bekommt einen Vorstand. 1. Vorsitzender wird Bürgermeister Horst Kiesecker, Stellvertreter Manfred Blaier. Für die Leitung des JRK stellte sich Gerhard Schlenker zur Verfügung.
  • Juni 1969: Karl Bitzer übergibt die Führung der Bereitschaft in die Hände von Karl-Heinz Schlenker. Ein Waldfest "Auf Haiden" ist ein voller Erfolg. Erstmals ist ein moderner "Mercedes-Krankenwagen", aus Spendengeldern der Bevölkerung finanziert, in Tailfingen stationiert. Für den Erwerb eines Führerscheins Kl. 2 wird ein absolvierter EH-Lehrgang Pflicht, für andere Führerscheine ein SM-Lehrgang. Das bedeutet Mehrarbeit für die Ausbilder.
  • März 1970: Die Einsätze vervielfältigen sich. Zu den Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen, Ausbildungskursen in EH für die Bevölkerung und Führerscheinbewerbern, zu den Blutspendeaktionen kommen Altennachmittage, immer mehr Krankentransporte und ein Sanitätslehrgang für Bereitschaftsangehörige hinzu. Neue Mitglieder treten bei, so dass dem Ortsverein 50 Helfer, 24 Helferinnen und unter Leitung von Gerhard Schlenker dem JRK 23 Jugendliche angehören.
  • Oktober 1971: Dr. Rohwedder verlässt Tailfingen, Ein Team von fünf Ärzten springt ein, unterstützt in anerkennenswerter Weise über 10 Jahre lang in Arbeitsteilung die Ausbilder bei EH-Lehrgängen. Bei der Hauptversammlung wird Waltraud Meintel als stellvertretende Bereitschaftsführerin von Waltraud Fritsch abgelöst.
  • April 1972: 40 Jahre DRK-Tailfingen. In der voll besetzten Zollern-Alb-Halle gab Dr. med. Bechtle als Sprecher des Ärzte-Teams einen ausführlichen Rückblick über ,,40 Jahre Arbeit des DRK-Tailfingen" und MdL Kiesecker, als Vorsitzender des Ortsvereins ehrte die Gründungsmitglieder Josef Gotthold, Richard Wenzier, Gottlob Pfau und Hans Roth.
  • März 1973:Bei der Hauptversammlung begründete Vorsitzender Kiesecker die Notwendigkeit dem DRK im neu zu bauenden Feuerwehrhaus optimal ausgestattete Räume zur Verfügung zu stellen, da die Unterbringung in der Lutherschule und die Garage in der Martinstraße völlig unzureichend sind. Hans Peter Renz übernimmt die Position als stellvertretender Bereitschaftsführer von Gottlob Pfau. Eine Lehrfahrt zur Blutspendezentrale nach Baden-Baden wird von Bereitschaftsführer Schlenker als äußerst positiv bewertet.
  • November 1974: Zusammenschluss der Kreisvereine Balingen und Hechingen zum Kreisverein Zollern-Alb.
  • 16. Juni 1975: Einzug in das neue Feuerwehrhaus. Endlich hat das DRK eine ausreichende Heimstadt. Unterrichtsräume für EH und das Ausbilden "Sofort maßnahmen am Unfallort" für Führerscheinanwärter verbleiben in der Lutherschule. Eine Einsatzübungen mit der Feuerwehr bewies: Für den Ernstfall gut gerüstet. Als dieser im November beim Großbrand der Tailfinger Säge Wirklichkeit werden sollte, erwies sich die Zusammenarbeit als äußerst produktiv. Dr. Danowski vom KKH Ebingen übernahm seit einiger Zeit die Weiterbildung der Helfer und Helferinnen. Im November wird ein Gerätewagen aus eigenen Mitteln angeschafft.
  • April 1976: Bei der Hauptversammlung ergab sich ein Mitgliederstand von 43 Helfern und 20 Helferinnen. Da Hans-Peter Renz die Koordinierung der Ausbildung übernahm, wurde Karl-Herrnann Pickl zum stellvertretenden Bereitschaftsführer ernannt. Gottlob Pfau wird Ehrenbereitschaftsführer. Der "Rot-Kreuz-Tag" in Truchtelfingen war, auch in Bezug auf die Werbung für ein neues JRK, ein großer Erfolg. So konnte im Juli unter der Leitung von Dr. med. Moosmann und Hans Pfau ein EH-Lehrgang für Jugendliche begonnen werden, der im Oktober mit einer glanzvollen Abschlussprüfung im Beisein des Kreisjugendleiters Gompper und den Eltern der Kinder zur Gründung einer JRK-Gruppe führte. Die Gruppe leiten Sieglinde Schulz und Bern Conzelmann. Erstmals fand ein Veteranentreffen aller älteren DRK-Mitglieder des ganzen Zollern-Alb- Kreises in Tailfingen statt, das auch im Jahre 1977 wiederholt wurde.
  • August 1977: Albstadt veranstaltet sein zweites Stadtfest. Das DRK beteiligt sich neben dem San-Dienst mit einem Info-Stand.
  • 14. Dezember 1977: Dr. med. Hans Weisser, Träger des DRK-Ehrenzeichens, verstarb in Güttingen. 30 Helferinnen und Helfer gaben ihm das letzte Geleit, 6 Helfer übernahmen die Ehrenwache während der Trauerfeier.
  • Januar 1978: Nicht nur als Betreuer, auch als Unterhalter fungieren die DRK•ler beim Senioren-Nachmittag im großen Lindensaal. Neu zu den gewohnten Aufgaben kommt das "Behinderten-Schwimmen" mit MS-Kranken der Gruppe "Amsel" in der LVA-Klinik. 40 JRK-Mitglieder unterstützen mit vielen Dienststunden die 16 Frauen und 45 Männer bei Veranstaltungen. Aus der Hand des Landesverbands-Präsidenten Dr. Geiger, erhält Gottlob Pfau das Ehrenzeichen des Roten-Kreuzes für seine vorbildliche Tätigkeit über so viele Jahre hinweg.
  • September 1978: Einsatz bei dem schweren Erdbeben, das unsere Heimatstadt traf. 10 Frauen leisteten 913, 2 Mädchen des JRK 42 und 27 Männer 1470 Arbeitsstunden in diesen schweren Tagen. Eine Bewährungsprobe, die im Zusammenwirken mit Feuerwehr, THW und Polizei, vorbildlich bewältigt wurde. Eine Zeit, die mit den Worten: "Stunden der Not vergiß, was sie dich lehren, nie!" In unserer Erinnerung bleiben wird. Allen Helfern vor weg genannter Institutionen, die während des Erdbeben K-Alarmes vorn 3. bis 9. September im Einsatz waren, wurde eine Gedenkplakette als Ehrenzeichen von Landrat Dr. Laiz und OB Pfarr überreicht. Beim Rot-Kreuz-Tag 1978 erwiesen die Mitbürger dem DRK durch überaus zahlreichen Besuch ihre Anerkennung und ihren Dank. Die Industrie und Geschäftswelt ermöglichte durch Spenden erstmals die Durchführung einer Tombola. Die Drs. Hartrnut Wältner und Thomas Völter stellen sich als Bereitschaftsärzte zur Weiterbildung der Bereitschaft zur Verfügung.
  • 1979: 35 Helferinnen und Helfer, darunter 4 JRKler absolvieren in 52 Doppelstunden einen Sanitätslehrgang mit vollem Erfolg. Bei der Kreisversammlung im April bekommt Emma Ammann vom Präsidenten des Landesverbandes Dr. Geiger für ihre langjährige, selbstlose Tätigkeit das Ehrenzeichen des Roten Kreuzes verliehen. Beim "Tag der offenen Tür", stellt die Bereitschaft ihre zwei neuen Zelte, den 1977 augeschafften Katastrophen-Anhänger, ihre Alu-Arzt und Infusionskoffer, Beatmungs-und Funkgeräte, sowie alle zu mannigfaltigen Einsätzen notwendigen Ausrüstungsgegenstände vor. Der "Rot-Kreuz- Tag" im Dezember erbrachte dank der Tombola, Gelder für zusätzliche Zelteinrichtungen.
  • Januar 1980: Beim Großbrand in Truchtelfingen, sorgte das DRK für Verpflegung der Feuerwehrmänner und setzte zur Ausleuchtung ihr Aggregat ein. Ehrenbereitschaftsführer, Träger des Ehrenzeichens, Gottlob Pfau ist verstorben, wir gaben ihm das letzte Geleit und stellten die Ehrenwache. Er war uns stets Vorbild und Freund. Bei der Hauptversammlung im März wurde ein Mitgliederstand von 13 Frauen und 45 Männern genannt, die insgesamt 15722 Dienststunden bei Veranstaltungen, Kleidersarnmlungen, Blutspendeterminen, Sozialarbeit, Röntgenreihenuntersuchungen, Nachtwachen im KKH, bei EH und SM Lehrgängen erbrachten. Das JRK übernahm bei allen Lehrgängen das Miemen von Verletzten. Die 8 ehrenamtlichen Sanka-Fahrer legten 28825 Km zurück. Gründungsmitglied Richard Wenzier wurde in Anerkennung seiner unermüdlichen Mitarbeit zum Ehrengruppenführer ernannt, Eugen Schuler für 27 Jahre Tätigkeit als Schriftführer mit einem Geschenk bedacht. Ortsvorsitzender Horst Kiesecker überreichte dem italienischen Pfarrer Don Ugo einen Scheck über 1500 DM für Erdbebenopfer in Italien. Die Räume in der Lutherschule werden von der Stadt gebraucht. Die Ausbilder mit ihren Lehrgängen und dem JRK bekommen das Barackengebäude in der Schneiderstraße zur Verfügung gestellt und beziehen somit im April ihr "eigenes Haus"
  • April 1981: Bei der Hauptversammlung verpflichtet Kreisbereitschaftsführer Robert Licht zwölf neue Mitglieder. Neuester Stand ist: 19 Helferinnen und 49 Helfer. Die Arztgruppe unter der Leitung von Dr. med. dent. Bernd Stoll nimmt mit 12 Personen an der K-Schutz-Übung des Kreises teil. Ein neuer Krankentransportwagen, aus eigenen Mitteln mit einem Zuschuss der Stadt, angeschafft, ist neben dem Gerätewagen mit K-Anhänger, Eigentum der Bereitschaft zum Wohle der Bürger. Ein RTW des Kreisvereins, in den Garagen in der Mühlstraße stationiert, vervoll- ständigt die optimale Ausrüstung.
  • Juni 1981: Bei der Kreisversammlung in Nusplingen, wird unserem Ehrengruppenführer Richard Wenzler, für seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz beim DRK das Ehrenzeichen des DRK überreicht.
  • Oktober 1981: Unser Ehrenbereitschaftsführer Kar! Renz ist verstorben. Die Mitglieder der Bereitschaft sind bei der Trauerfeier dabei und übernehmen die Ehrenwache. Wir verlieren einen vorbildlichen Kameraden.

    Das DRK wird nicht aufhören in einer von Terror und Unfrieden bestimmten Zeit, dem Leben verpflichtet, menschlich zu handeln, Not zu lindern, Leiden zu wandeln in nicht teilbarer Verantwortung: Für Alle bereit!


    Großübung während des Krieges, verladen von Verletzten auf einen behelfs-  mäßigen Krankentransportwagen für 8 Verletzte.

    Großübung während des Krieges, verladen von Verletzten auf einen behelfsmäßigen Krankentransportwagen für 8 Verletzte.

     

    Frau Hermine Ammann ist durch ihre langjährige Tätigkeit im DRK eng mit der Geschichte der Bereitschaft Tailfingen verbunden. Neben ihren Helferinnen wurde sie in den Kriegsjahren von den daheimgebliebenen Helfern Wilhelm Stotz und Otto Nestle unterstützt.

      

  •  1982: Die Bereitschaft besteht aus 18 Helferinnen und 49 Helfer und Leisten über 3000 Stunden ihren Dienst am Nächsten. Im Rettungsdienst un Krankentransport werden über 23600 km und 11200 ehrenamtliche Stunden geleistet. Für 25 Jahre im DRK wird H. Pfau geehrt. Zum ersten mal wird ein Mitglied des Jugendrotkreuzes im Ausschuß des Ortsvereins aufgenommen. An Pfingsten nahmen Jugendrotkreuz Mitglieder aus Tailfingen am Sommerlager Donautal teil.
  • 1983: Für 25 Jahre als Bereitschaftsleiterin wird Emma Amann geehrt. Sie ist seit 01.06. 1959 im Amt. Die Kameradschaft zur Bundeswehr spielt eine große Rolle und es werden an verschiedensten Veranstaltungen in der Kaserne in Stetten a.k.M teilgenommen. Im November kaufte die Bereitschaft einen neuen Gerätewagen der Marke Mercedes mit dem Funkrufnamen 72/52. Bei einer Hüttenfreizeit in Oberreute im Allgäu kamm der Spaß der JRKler nicht zu kurz. Auserdem besuchte des Jugendrotkreuz Tailfingen im Sommer das 3./Panzerbattaillon 291 in Stetten a.k. M. Bei dem unter anderem ein Leopard Panzer besichtigt werden konnte.
  • 1984: Die Bereitschaft leistet im Juni Dienst beim Straßenfest in der Adlerstraße in Tailfingen. An einer Großübung auf dem Truppenübungsplatz Heuberg. sowie einer Übung der Bundeswehr im Juli in der Sandgrube/Meßstetten beteiligte man sich.
  • 1985: Am 21. September beteiligte man sich an der Katastrophenschutzübung in Laufen. Im Mai findet ein gemeinsammes .Biwag" mit der Bundeswehr statt. Der stellvertretende Bereitschaftsführer K. H. Pickl scheidet aus der Bereitschaft aus.
  • 1986: Am 18. Oktober findet der erste Blutspendeterrnin mit Doppelteam der Blutspendezentrale statt. Bei zwei Altkleidersammlungen werden über 20 Tonnen gesammelt und im gesammten Jahr über ehrenamtliche 20400 Stunden geleistet. Davon waren allein über 15000 Stunden vom Rettungsdienst und Krankentransport. Grössere Außendienste waren ein Bergrennen (Fahrradrennen) und der Flugtag auf dem Degerfeld. Mitglieder der Bereitschaft beteiligten sich gemeinsamm mit der Stadtkapelle an einem Ausmarsch der Feuerwehr Tailfingen nach Herrnansdorf.
  • 1987: Der Mitgliederstand umfasste 24 Helferinnen und 52 Helfer sowie 729 Fördermitglieder. Dank der beispielhaften Leistung von Emma Amann konnte Anfang März 170 kg Butter und 164 Liter Milch und nochmals 900 kg Mehl im April an sozialschwache und bedürftige Familien verteilt werden. Am 13 Juni fand der erste Nachmittag der AMSEL Kontaktgruppe im Gemeindehaus auf Stiegel statt, sowie am ersten Advent der erste Rot-Kreuz-Tag in der Zollernalbhalle. Besuch des Partner Jugendrotkreuz aus Friedrichshafen am 11.10. im Schulungsraum auf Stiegel.
  • 1988: Weitere Hilfslieferungen von 200 kg Butter unter der Leitung von Emma Amann an sozialschwache und bedürftige Familien. Bei zwei Altkleidersammlungen wurden insgesammt 27,8 Tonnen gesammelt. Am 19. April leisteten Mitglieder Hilfe bei einem Brand eines Ökonomie- gebäudes. Im Sommer wurde in Eigenleistung eine Trageaufnahme in den Gerätewagen eingebaut, somit konnten jetzt auch Patienten ins Fahrzeug gelegt werden.
  • 1989: Auch in diesem Jahr konnten wieder sozialschwache und bedürftige Familien unterstützt weden. Es konnten in der Bereitschaft sieben Hochzeiten vermerkt werden. Eine Werbung an der Grundschule Stiegel brachte über 20 neue Mitglieder für das Jugendrotkreuz in Tailfingen.
  • 1990: Die Satzung des DRK wurde geändert. Die Amtszeiten der Bereitschaftsführung wird auf drei Jahre verlänget und die jährlichen Wahlen entfallen. Außendienst in Truchtelfingen amiS. Juni beim Fleckenfest sowie ein Sankafahrer" Grillen am 23. Juli. Am 20.05. besuchten die Jugendrotkreuzler den Rettungshubschrauber Christoph 11 der in Villingen-Schwenningen stationiert ist.
  • 1991: Unsere langjährige Ehrenbereitschaftsführerin Hermine Amann und das langjährige Mitglied Albert Leins versterben. G. Ehrlich schließt auf der Landesschule in Pfalzgrafenweiler seinen Ausbilderlehrgang ab und steht der Bereitschaft bei der verantwortungsvollen Aufgabe der Ausbilbungen zur Verfügung. K. H. Schlenker wird zum Ehrenbereitschaftsführer ernannt. Bei einem Großbrand eines Industiegebäude in Magrethausen wird die Tailfinger Bereitschaft alarmiert. Ihre Aufgabe ist es sich auf eine evtI. Evakuierung der Bevölkerung Magrethausen's vorzubereiten. Dazu kam es zum Glück nicht und die DRKIer blieben in bereitstellung. Am 26. Januar gegen 8.30 Uhr brannte es im Schulungsraum auf Stiegel. Ursache des Brandes war ein Defekt in einem Nachtspeicherofen.
  • 1992: Bei einer Außerordentlichen Hauptversammlung wurde eine neue Bereitschaftsführung gewählt. Diese setzte sich zusammen A. Schorrer als Bereitschaftsführerin und G. Nowotny als stellvertretende Bereitschaftsführerin sowie G. Ehrlich als Bereitschaftsführer und Th. Völter dessen Stellvertreter. Ein besonderer Außendienst für die Bereitschaft und das Jugendrotkreuz war ein Konzert der "Münchner Freiheit" in der Zollernalb Halle. Am 23. August fand ein Tag der offenen Tür statt an den mehrere Schauübungen vorgeführt wurden.
  • 1993: Mitglieder der Bereitschaft kämpfen um den Erhalt des in Tailfingen stationierten Rettungswagen .Balingen 11" der nach Ebingen abgezogen werden soll. Vergeblich, der Tailfinger Sanka kommt auf die Wache Albstadt und leistet dort weiter seinen Dienst. Sechs Mitglieder (U. Wolter, M. Schlenker, S. Daub, Andreas Horn, E. Bitzer und W. Bitzer) lassen sich zum Rettungshelfer auf der Rettungswache in Ebingen und auf der Landesschule in Palzgrafenweiler ausbilden. Das Jugendrotkreuz Tailfingen veranstalltete eine Hüttenfreizeit in Österreich an dem 15 Mitglieder teilgenommen haben. Im August nahmen Mitglieder am JRK Sommerlager des Kreises in Nordfriesland ca 30 km von der Dänischen Grenze entfernt teil.
  • 1994: Am 10. Juli findet erneut ein AMSEL Nachmittag statt. Die Bereitschaft macht erstmalig Dienst beim Reittunier in Ebingen vom 09. bis 10. Oktober. Vom 21. - 23. Mai veranstaltete das JRK unter Jugendleiter M. Schlenker eine Hüttenfreizeit bei St. Geergen/Schwarzwald an dem 19 Mitglieder teilgenommen haben. Am 24. September nahm das JRK Tailfingen mit drei Gruppen an der ersten "Rally Monte Schnoga" in Bitz teil. Bei diesem Leistungsvergleich erreichten die 6-1O-järigen Platz 5, die 11-14 jährigen Platz 4 und die 15-20 jährigen den ersten Platz. Auserdem besichtigte das Jugendrotkreuz am 02. November die Feuerwehr in Tailfingen.
  • 1995: Bei Neuwahlen von Vorstand und Bereitschaftsleitung wurden Erwin Tittelbach zum ersten Ortsvereinsvorsitzenden und Dr. Hartrnut Wältner zum zweiten Ortsvereinsvorsitzenden, sowie A. Schorrer Bereitschaftsleiterin und G. Ehrlich zu Bereitschaftsleiter gewählt. U. Wolter und S. Fritz wurden deren Stellvertreter. Es wird zu ersten mal der Lehrgang "Erste Hilfe am Kind" für die Bevölkerung angeboten. Im September wird das bisher in Regalen gelagerte Material auf die Fahrzeuge und Anhänger verladen um ein schnelleres Ausrücken der Bereitschaft zu gewährleisten. Zusätzlich werden zwei Notfallkoffer angeschaft. Der erste Albstadt Bike Marathon findet statt, noch mit dezentraler Leitung. Am 13. November wurde die Bereitschaft mit der neuen Dienstbekleidung ausgestattet. Vom 5. - 7. Mai besuchten die älteren JRKler zum zweiten Male eine Hütte in Betzau / Österreich.
  • 1996: In der Bereitschaft wurde ein SAN Lehrgang durchgeführt. Zwei neue 2-Meter Funkgeräte wurden angeschaft. Außendienst beim letzten Albstadtfest in Tailfingen, sowie die Bewirtung beim 75-jährigen Jubiläum der DRK Bereitschaft Ebingen. Erster Vorschlag zur Gründung einer Ersthelfergruppe in Tailfingen. Es wurde von ca. 12 Einsätzen pro Jahr ausgegangen :-). Teilnahme am Helfertag am 16.06. auf dem Messegelände Balingen. Das Jugendrotkreuz hatte an 14.09. sein 25 jähriges Jubiläum im Schulungsraum auf Stiegel. Jugendleiter war Alexander Wolff. Außerdem besuchte das JRK die DRK Rettungswache in Ebingen.
  • 1997: Es haben sich fünf Mitglieder (G. Ehrlich, Anna Horn, S. Stepke, A. R P. Dauphy) der Bereitschaft für den Notfallnachsorgedienst fortgebildet. Da die Ersthelfergruppe aufgebaut wird, finden verstärkt Ausbildungen im Bereich Notfallkunde statt. Die Gründungsmitglieder waren G. Ehrlich, U. Wolter, T. Bartsch, E. Bitzer, Andreas Horn, J. Seydel, S. Fritz, M. Bosch, J. Conzelmann, P. Dauphy und M. Schlenker. Sie nahmen ihren Dienst am01.09.97 auf, wurden vier mal eingesetzt aber nicht offiziell alarmiert. In Eigenleistung wurde der Wohnwagen im Frühjahr umgebaut um die Versorgung der Patienten zu verbessern. Im Mai leistete die Bereitschaften Tailfingen und Ebingen gemeinsam Dienst beim Harley Treffen auf dem Waldheim in Ebingen, Im Juli Großübung der Albstädter Bereitschaften am Kreiskrankenhaus in Ebingen. Das Jugendrotkreuz übernimmt einen 24x7 Dauerdienst auf der Fuchsfarm in Onstmettingen. Dieser dauerte eine Woche.
  • 1998: Die Ersthelfergruppe fährt im ersten Jahr 48 Einsätze. Erster Einsatz war der Brand einer Schreinerei in der Mühlstraße am 20.02 um 20:45 Uhr. Weitere große Einsätze waren, der Brand am 20.03 einer Lagerhalle eines Getränkehandels in Truchtelfingen und der Brand der IHK am 13.09.1998. Bei Neuwahlen wurden: 1. Ortsvereinsvorsitzender E. Tittelbach, 2. Ortsvereinsvorsitzender H. Wältner, Bereitschaftsführerin S. Wolter, Bereitschaftsführer U. Wolter, stellv. Bereitschaftsführerinen B. Groß und M. Weber, stellv. Bereitschaftsführer J. Seydel gewählt. Im Oktober übernahmen wir ein weiteres Einsatzfahrzeug. Einen Mercedes Sprinter 210D mit dem Funkrufname 72{45. Der Ausbau des Fahrzeuges erfolgte in Eigenleistung.
  • 1999: Die komplette Bereitschaft wurde im Herbst mit der neuen Einsatzkleidung "Bann 2000" und neuen Einsatzstiefeln (S3) ausgerüstet. Vier Mitglieder (U. Wolter, J. Seydel, M. Fauser, P. Dauphy) der Bereitschaft haben an einer Trupp Mann Ausbildung der Feuerwehr Albstadt teilgenommen. Am 23.12 wurde ein Blutspende Sondertermin in unserem Gerätehaus durchgeführt. Am 30.12. bekamm die Ersthelfergruppe ein neues Einsatzfahrzeug. Einen gebrauchten KTW VW T4 der Berufsfeuerwehr Ulm. Er ersetzt den inzwischen 18 Jahre alten KTW. Funkrufname (72/85) Ab September wurde in Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlichen DRK-Kräfte und der Feuerwehr Albstadts ein Notfallplan für einen eventuellen Stromausfall zur Jahrtausendwende erarbeitet. Von 23.-25.07. veranstallteten die beiden JRK Gruppen Meßstetten und Tailfingen ein Übungswochenende mit Übernachtung in Zelten.
  • 2000: Am 28.02.2000 verstarb unsere Ehrenbereitschaftsleiterin Emma Amann im Alter von 75 Jahren. Im Zuge Ihrer Beerdigung wurde die Idee zum jährlichen Kreisseniorentreffen geboren. In diesem Jahr hielten uns mehrere Brände auf Trab am 14.02 - 16.02 das Gebäude Blickle Witwe, am 18.10-19.10 ein Ökonomiegebäude in Truchtelfingen und jeweils einer um Adventssonntage. Die Bereitschaft machte einen Ausflug nach Tripsdrill bei Heilbron und auf die EXPO 2000 nach Hanover. Berufliche Gründe zwangen unseren 1. Ortsvereinsvorsitzenden E. Tittelbach von seinem Amt zurückzutretten. In einer ausserordentlichen Wahl wurde H. Wältner 1. Ortsvereinsvorsitzenden und B. Hofmann seine Stellvertreterin. S. Seydel legte aus privaten Gründen sein Amt als Stellv. Bereitschaftsleiter nieder.
  • 2001: Am 15.01.01 halfen Tailfinger Mitglieder beim Umzug einiger Bewohner der Augustenhilfe Ebingen ins Seniorenzentrum nach Tailfingen. Es war für sie eine Rückkehr in die alte Heimat. Im laufe des Jahres wurden alle Fahrzeuge mit identischem Notfallmaterial (Schaufeltrage, Vakuummatratze und Imobilisationsmaterial) ausgestattet. In diesem Zuge wurden die Koffer durch Nofallrucksäcke erneuert. Im November beteiligten wir uns an einer Großübung bei der ein Unfall mit zwei Bussen simuliert worden ist. Am 25.11.01 ofizielle Übergabe eines Katastrophenschutzfahrfeuges des Bundes an die Bereitschaft. Der Mercedes Sprinter 313 cdi ist ein 4 Tragewagen neusten Generation und hat den Funkrufname (72/27).

 

Stolz ist der Onstmettinger DRK-Ortsverein über die zwei neuen Einsatzfahrzeuge, die er am Sonntag im Rahmen des "Rot-Kreuz-Tages" offiziel übernehmen durfte. Eines der beiden Autos teilen sich die Onstmettinger jedoch mit den Tailfinger Nachbarn. (27.11.2001 ZAK)


Im Sommer wurden die Räumlichkeiten der Bereitschaft umgestaltet um dem JRK eine vorläufige Unterkunft zu schaffen, da der Unterrichtsraum auf Stiege! baufällig geworden war. Eine neue Bereitschafts!eitung wurde gewählt. Bereitschaftsleiterin wurde B. Groß, Bereitschaftsleiter U. Wolter, Stellvertreterin S. Wolter, stellv. Bereitschaftsleiter Andreas Horn.

 

  • 2002: Die Ersthelfergruppe überschritt mit 134 Einsätzen die Hundertermarke. In Eigenleistung wurde die Fahrzeughalle im Sommer innerhalb einer Woche umgebaut um mehr Platz für unsere Fahrzeuge zu schaffen. Desweiteren erhielt jedes aktive Mitglied einen Spind für seine persönliche Schutzausrüstung. Ende des Jahres bekam die Bereitschaft mit M. Merz einen zweiten SAN Ausbilder der noch im selben Jahr einen SAN Lehrgang in Tailfingen durchführte. Ebenfalls in diesem Jahr nahm ein Mitglied am Multiplikatoren-Lehrgang für Jugendgruppenleiter teil (S. Baumann). Unter anderen nahmen sieben Kammeraden der Feuerwehr Abt. Tailfingen daran teil. Teile der Bereitschaft nahmen am Übungswochenende des Katastrophenschutzes in Obernheim/ Oberdigisheim teil. Mit Unterstützung der Volksbank Tailfingen wurde ein aufblasbares Zelt (SG 30) gekauft. S. Wolter legte aus privaten Gründen ihr Amt als Stellv. Bereitschaftsleiterin nieder. Bei einem Tag der offenen Tür am 14.06. der GHS Truchtelfingen stellte das JRK sich in mehreren Übungen mit Fahrzeugen vor.
  • 2003: Start des Projektes RTW Ehrenamtlich im April und Aufrüstung des 4KTW (72/27) aufRTW Standard (z.B.: KED- System, Beatmungsgerät und EKG). Teile der Bereitschaft beteiligten sich an den Katastrophenschutz Übungen auf dem Truppenübungsplatz Heuberg und dem Flugzeugabsturz in Ratshausen. Werkstattbrand am 02.03. und ein Dachstuhlbrand am 30.03. in der Neuweilerstraße. Erster Ausendienst auf dem Lichtenbolfest. Bei Wahlen der Ortsvereinsvorsitzenden wurde H. Wältner wiedergewählt und 2. Ortsvereinsvorsitzender wurde R. Kiesecker. Das JRK veranstalltete in zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Tailfingen das erste Projekt BF 24.
  • 2004: Bei Wahlen der Bereitschaftsleitung wurde B. Wolter Bereitschaftsleiterin, U. Wolter Bereitschaftsleiter, sowie M. Baumann und T. Lange stellv. Bereitschaftsleiterinnen, T. Bartsch und Andreas Horn stellv. Bereitschaftsleiter. Aus Altersgründen legte Waltraud Fritsch ihr Amt als Leiterin Sozialarbeit nieder. Mit Unterstützug der Sparkasse Zollernalb und der Tailfinger Bevölkerung wurde als grössere Anschaffung, für den 20 Jahre alten GTW, ein neuer Gerätewagen Mercedes Spinter 313 cdi Doppelkabiene (72/43) in Dienst gestellt. Der Ausbau des Fahrzeuges erfolgte in Eigenregie.

Am Freitag Abend nahm der DRK-Ortsverein Tailfingen seinen neuen Gerätewagen in Betrieb. (Zeitungsausschnitt 2004)

M. Merz lies sich zum AED Ausbilder und Notfalltrainer fortbilden. Aus diesem Grund wurde ein Frühdefibrilator gekauft und in kürzester Zeit zum ersten Einsatz gebracht. Im März (Industiegebäubebrand) und Oktober (Brand einer Schule) wurden zwei Übungen mit der Feuerwehr Abt.    Tailfingen gefahren. Mit Beteiligug am Ringtreffen in Obernheim, Helfer vor Ort Tag in Ringingen und der Kirbeübung in Hechingen, sowie den Katastrophenschutz Übungen am Lochen und "Raue Alb" in Dotternhausen waren wir auch über die Stadtgrenze hinaus im Einsatz. Innerhalb Albstadt's  forderte der Brand im Hauxgebäude (Studentenheim) in Ebingen und diverse Personensuchen unsere Aufmerksamkeit. Als weitere Großveranstaltung kam der Nordic Walk Marathon dazu.

 

  • 2005: Am 25. Januar wurde ein neues Ersthelferfahrzeug Mercedes Sprinter 312D RTW in Lorch abgeholt, der nach optischen veränderungen am 30.01. den Dienst aufnahm. Er ersetzte den bis dato im Dienst befindlichen VW T4 (72/85). Einsatztechnisch kommten wir uns auch dieses Jahr nicht beklagen. Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus, ein Waschmaschinenbrand der sich als Industiegebäubebrand mit Gefahrstoffen entpuppte sowie ein weiterer Brand in einem Mehrfamilienhaus und der Einsatz nach dem Unwetter in Balingen beim Bang your Head Konzert forderten unsere volle Aufmerksamkeit. Besondere Außendienste absolvierten wir beim Jubiläum der Fa. Mayer & Cie und der deutschen Meisterschaft im Cross Country. Zahlreiche Übungen wie zum Beispiel die KatS-Übung im Landkreis Tuttlingen oder eine Übung mit der Bereitschaft Ringirrgen gehörte zu unserem Arbeitsalltag. Im Sommer wurde dann ein weiteres Kind in die Rotkreuzfamilie aufgenommen, der Besuchsdienst, der in den Bereich Sozialarbeit gehört. Ebenfalls im Sommer führten wir unseren lOOsten Blutspendetermin durch. Die 2üüer Marke wurde mit 293 Helfer-vor-Ort Einsatzen deutlich überschritten. Im Bereich Ausbildung können wir einen Feldkoch (Verpflegungsdienst - Lehrgang für Feldköche) (S. Baumann) vermelden. Im Juni verstarb unsere Kameradin Waltraud Fritsch, sie leitete lange Jahre den Bereich Sozialarbeit in unserer Bereitschaft. Aus familiären Gründen legte der stellv. Bereitschaftsleiter Andreas Horn sein Amt nieder.
  • 2006: Bei den Wahlen der Ortsvereinsvorsitzenden wurden Dr. H. Wältner und R. Kiesecker im Amt bestätigt. Bei der gleichen Hauptversammlung wurde die neue Satzung beschlossen. In diesem Jahr erweiterten wir unser Einsatzspektrum um eine Sanitätsreiterstaffel und ein Schnelleinsatzgruppe Sanität. Ein Sanitätslehrgang wurde durchgeführt. Drei Mitglieder schlossen ihre Ausbildung zum Zugführer ab (M. Baumann, B. Wolter, U. Wolter), zwei Kameraden besuchten erfolgreich eine Truppmannausbildung bei der Feuerwehr (T.Bartsch, M. Bosch], ein Kamerad schloss die Ausbildung zum Multiplikator Rot-Kreuz Einführungsseminar ab (5. Baumann), neuer Beauftragter für Qualitätsmanagement im Ehrenamt ist A. Haußer und neuer Beauftragter für das Medizinproduktegesetz ist M. Merz. Zum kameradschaftlichen Austausch fanden wir uns beim SEG- Treffen im Mengen zusammen. Um unsere Einsatzfähigkeit zu verbessern, nahmen wir an mehreren Übungen teil, beispielsweise die Errichtung eines Behandlungsplatz 25 in Biberach und •. Schöne Alb" in Burladingen (im Rahmen des KatS) oder mit einer Rettungshundestaffel auf Bereitschaftsebene. Im Bereich Helfer-vor-Ort Einsätzen schlugen 321 Einsätze zu Buche. Bei alldiesen Aktivitäten ist es nicht verwunderlich, dass es zu Terminanhäufungen kommt. So karn es am 6. Mai dazu, dass an diesem Tag der Kreisentscheid des JRK, der Kreisseniorennachmittag und am Abend ein Rockkonzert sich aneinander reihten. Den krönenden Abschluss bildete der anschliesende Einsatz in Gruppenstärke bei einern Industrie- und Wohngbäudebrand in Winterlingen. Im Herbst das zweite BF24 von Jugendrotkreuz und Jugenfeuerwehr, Gäste hierbei waren das JRK Deilingen und die JFW Onstmettingen.

 

 

















   

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